Körperorientierte Psychotherapie • Atem- und Körperarbeit

Mit dem Körper die Seele heilen

Dreistufiges Hygienekonzept

1. Vermeidung der Kontaktinfektion
  • Händewaschen (20 Sekunden) oder Handdesinfektion
  • kein Händeschütteln
  • regelmäßige Desinfektion der angefassten Gegenstände, wie zum Beispiel Türklinken und andere Griffe. In der Regel ist es nicht nötig. etwas in der Praxis anzufassen.
  • es lassen, sich selber mit den Handflächen ins in Augen, Nase oder Mund zu fassen

2. Verhinderung der Tröpfcheninfektion
  • immer in die Armbeuge oder ein Taschentuch Husten bzw. Niesen
  • eine Maske, Plexiglasvisier bzw. Schutzbrille tragen
  • einen Abstand von 1,5 m oder mehr wahren

3. Vermeidung der aerogenen Infektion
  • ein Luftfilter-Gerät filtert kontinuierlich die Luft. Nach Herstellerangabe werden innerhalb von 30 Minuten über 99 % der Viren aus der Luft herausgefiltert
  • Trocknung der Luft durch einen speziellen Aerosolfänger
  • beim Sitzen wird in der Regel ein Abstand von über 2 m eingehalten
  • regelmäßiges häufiges Lüften
  • je nach Situation einen Mund-Nasen-Schutz (MuNaSchu) tragen bzw. eine FFP2-Maske

Der Praxisraum ist recht groß und voluminös, so dass auch ohne MuNaSchu (Mund-Nasen-Schutz) eine aerogene Infektion weitestgehend ausgeschlossen ist. Eine genauere Ausführung siehe unten. Es wird in der Regel ein Sicherheitsabstand von über 2 Metern eingehalten.

Die geräumige Praxis (ca. 130 m3) befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude ("Altbau") mit hohen Decken. Dadurch, dass die Räumlichkeiten sehr großzügig gehalten sind, kann der Sicherheitsabstand problemlos eingehalten werden. Da sich in der Regel insgesamt nur 2 (und maximal 4) Menschen gleichzeitig in der Praxis aufhalten und der Sicherheitsabstand jederzeit einhaltbar ist, ist es in der Regel nicht nötig einen Mund-Nasen-Schutz (MuNaSchu) zu tragen.

Der Praxisraum ist 3,25 m hoch und hat 20 m2 Fläche, sodass sich die Atemluft sehr gut verdünnen kann - der Raum hat 65 m3 Volumen und ein Mensch atmet bei normaler Belastung 0,5 m3 und bei hoher 3 m3 Luft pro Stunde ein und aus. Der Raum hat also ein vergleichsweise sehr großes Luftvolumen für 2 Menschen.

Der Epidemologe und Virologe Prof. Alexander Kekulé erklärt dazu übereinstimmend im Podcast "Kekulés Corona Kompass #77 SPEZIAL", ausgestrahlt über den MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) bei Minute 0:30 - 2:40,
dass er einen Praxisraum mit 16 m2 und 3,5 m Höhe (= 56 m3) für ausreichend groß hält, um dort bedenkenlos ohne Mund-Nasen-Schutz eine Stunde Psychotherapie durchzuführen.

Es wird noch eine zusätzliche Sicherheit eingezogen: Durch zwei Luftfiltergeräte der Marke Philips AC2887, mit Hepa-Filtern und einer max. Leistung von je über 330 m3 Luft pro Stunde, wird die Luft kontinuierlich gefiltert und aufbereitet. Da die Geräte nicht mit voller Leistung laufen, wird ein praktischer Durchsatz von etwa 260m3 pro Stunde erreicht. Durch den 4fachen Luftwechsel und dem großen Raum sollte eine aerogene Infektion weitestgehend ausgeschlossen sein. Das entspricht einem Lüften alle 15 Minuten und übertrifft somit die Empfehlung des RKI, das jede 20 Minuten gelüftet werden soll. *)
Zusätzlich wird nach jeder Stunde per Durchzug ausgiebig die Luft ausgetauscht.

Bei Bedarf kann die Therapie auch per Telefon oder Videochat gehalten werden. Je nach Situation kann die Arbeit z.B. durch einen Spaziergang nach draußen an die frische Luft verlagert werden.

Ich bitte Sie, nicht in die Praxis zu kommen, wenn Sie:
- die in Kontakt zu einer mit SARS-CoV-2 infizierten Person stehen und/oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder
- die Symptome eines Atemwegsinfekts (vor allem trockenen Husten) oder erhöhte Temperatur aufweisen.


Gruppen treffen sich in einem anderen 160 m2 großen Raum. Dort kann der Sicherheitsabstand problemlos eingehalten werden, so dass dort in der Regel das Tragen eines MuNaSchu nicht erforderlich ist. Zum eigenen Schutz kann bei Bedarf immer eine FFP2-Maske getragen werden. Natürlich wird häufig gelüftet und die o.g. Luftfiltergeräte kommen ebenfalls zum Einsatz.

*) Vergleiche folgende Studie die den Einsatz der o.g. Luftfiltergeräte in einem Klassenraum untersucht und zeigt dass sich die Aerosole in weniger als 30 Minuten um 90 % reduzieren lassen:
Testing mobile air purifiers in a school classroom: Reducing the airborne transmission risk
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Der Luftreiniger
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